Studie 2004
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Am 29. September 2004 wurde im Bundesumweltministerium die neue Studie "Umweltbewusstsein in Deutschland 2004" vorgestellt. Durchgeführt wurde die Studie von einer Forschergruppe an der Philipps-Universität Marburg (Leitung: Prof. Dr. Udo Kuckartz). Die Studie entstand im Rahmen des Umweltforschungsplans der Bundesregierung und wurde vom Umweltbundesamt gefördert.

Die vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Studien zum Umweltbewusstsein in Deutschland haben mittlerweile Tradition und sind zum festen Bestandteil der Umweltberichterstattung geworden. Seit Anfang der 1990er Jahre werden solche Erhebungen durchgeführt, seit 1996 in einem Zwei-Jahres-Turnus. Diese Kontinuität der Studien ermöglicht die Erstellungen von Zeitreihen und erlaubt es dadurch, Trends und Entwicklungen zu erkennen. Das macht die UBA-Studien zum Umweltbewusstsein innerhalb der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung relativ einzigartig. Über das Zentralarchiv für empirische Sozialforschung in Köln stehen die Originaldaten den Umweltforschern verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen für Sekundäranalysen zur Verfügung.


Im März und April 2004 wurden mündliche Interviews mit Bürgerinnen und Bürgern in allen Teilen Deutschlands geführt. Die Stichprobengröße beträgt n=2018. Die Datenerhebung wurde vom EMNID-Institut (Bielefeld) durchgeführt.


 
Projektgruppe:
Prof. Dr. Udo Kuckartz (Projektleiter, Autor) · Dr. Anke Rheingans-Heintze (Autorin) · Thorsten Dresing · Sebastian Berens