Studie 2004
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Umweltrisiken

Das Gefahrenbewusstsein für Umweltrisiken ist im Vergleich zu 2002 gestiegen: Von einer Mehrheit der Befragten (53%) werden nun die Risiken eines globalen Klimawandels als persönlich äußerst oder sehr gefährlich eingeschätzt. Nur 16% stufen den Klimawandel als kaum oder überhaupt nicht gefährlich für sich und ihre Familie ein, 2002 waren es noch 21%. Die stärksten Ängste rufen nach wie vor die Risiken der Atomtechnologie hervor. 59% der Befragten stufen Atomkraftwerke und den entstehenden radioaktiven Müll als äußerst oder sehr gefährlich ein, 6% mehr als in der Umfrage 2002. Ferner nimmt die Ablehnung von Genfood zu. Fast die Hälfte der Befragten gibt an, sie würden gentechnisch veränderte Lebensmittel überhaupt nicht kaufen. Die Quote der strikten Verweigerer ist gegenüber den Umfragen der Jahre 2002 und 2000 gestiegen.

 

 

 

 
Projektgruppe:
Prof. Dr. Udo Kuckartz (Projektleiter, Autor) · Dr. Anke Rheingans-Heintze (Autorin) · Thorsten Dresing · Sebastian Berens