Studie 2004
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Umweltqualität

Der Prozentsatz derjenigen, die Deutschland eine sehr gute oder recht gute Umweltqualität bescheinigen, bleibt im Vergleich zur Umfrage 2002 mit 82% stabil. Der Trend zu einer kontinuierlich besseren Bewertung der Umweltverhältnisse in Ostdeutschland setzt sich weiter fort. Während die Deutschen die Umweltqualität in ihrer näheren Umgebung einhellig positiv beurteilen, fällt ihre Einschätzung der globalen Umweltverhältnisse weiterhin schlecht aus. Dieses Phänomen ist nicht neu und nichts spezifisch Deutsches: Der Zustand der Umwelt wird in der vertrauten Umgebung grundsätzlich besser beurteilt und wohl auch eher beschönigt. Je weiter weg der Blick über den Globus schweift und je allgemeiner man nach dem Zustand der Umwelt fragt, desto schlechter wird das Urteil. Dieses „Entfernungsgefälle“ ist im Vergleich zu den Umfragen 2000 und 2002 sogar noch angewachsen.

 



 
Projektgruppe:
Prof. Dr. Udo Kuckartz (Projektleiter, Autor) · Dr. Anke Rheingans-Heintze (Autorin) · Thorsten Dresing · Sebastian Berens