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Übersicht
Am 29. September 2004 wurde im Bundesumweltministerium die neue Studie
"Umweltbewusstsein in Deutschland 2004" vorgestellt. Durchgeführt
wurde die Studie von einer Forschergruppe an der Philipps-Universität
Marburg (Leitung: Prof. Dr. Udo Kuckartz, Team: Dr. Anke Rheingans-Heintze,
Sebastian Berens, Thorsten Dresing, Stefan Rädiker). Die Studie entstand
im Rahmen des Umweltforschungsplans der Bundesregierung und wurde vom
Umweltbundesamt gefördert.
Die vom Umweltbundesamt in Auftrag gegebenen Studien zum Umweltbewusstsein
in Deutschland haben mittlerweile Tradition und sind zum festen Bestandteil
der Umweltberichterstattung geworden. Seit Anfang der 1990er Jahre werden
solche Erhebungen durchgeführt, seit 1996 in einem Zwei-Jahres-Turnus.
Diese Kontinuität der Studien ermöglicht die Erstellung von
Zeitreihen und Trendanalysen. Die Entwicklung von Themen, Meinungen und
Wahrnehmungen kann somit über einen längeren Zeitraum hinweg
beobachtet werden. Das macht die UBA-Studien zum Umweltbewusstsein innerhalb
der sozialwissenschaftlichen Umweltforschung relativ einzigartig. Über
das Zentralarchiv für empirische Sozialforschung in Köln stehen
die Originaldaten den Umweltforschern verschiedener wissenschaftlicher
Disziplinen für Sekundäranalysen zur Verfügung.
Im März und April 2004 wurden mündliche Interviews mit Bürgerinnen
und Bürgern in allen Teilen Deutschlands geführt. Die Stichprobengröße
beträgt n=2018. Die Datenerhebung wurde von TNS-Emnid (Bielefeld)
durchgeführt.
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